Donnerstag, 13. Dezember 2012

An Idiot abroad: India

Die Idee, die hinter der scripted-Reality Serie "An Idiot abroad" steht, ist es einen angeblich ignoranten und definitiv leicht cholerischen Briten (Karl Pilkington) mit der großen weiten Welt zu konfrontieren.

Dort wird der Anti-Held per Handy von seinen Freunden (Feinden?) (Rick Gervais und Stephen Merchant, alle drei Typen haben in ihren Gesprächen das Niveau von Schulhofteenagern) ferngesteuert von einem Punkt zum nächsten geschickt. Welches Land würde sich dabei besser eignen, um jemand mal so richtig an seine Grenzen zu treiben als Indien?

Karl war 2010 dort, feierte zunächst Holi in Delhi, fuhr dann nach Haridwar zur Kumb Mehla und beendet seine Reise natürlich am Taj Mahal.Er trift viele interessante Babbas und besucht auch einen Kuh(scheiße)-Tempel - das ganze ist durchaus witzig, gibt dabei aber auch einen überraschend authentischen Einblick in die indische Wirklichkeit.

Wer nicht die Originalfolgen aus dem Netz streamen will oder sich die DVD's kaufen möchte, kann derzeit bei DMAX übrigens die deutschen Versionen von der Südsee bis zum Fuyijama anschauen. 

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Paulindiana Jones (oder was es mit diesem Namen auf sich hat)

Damals - bevor ich nach Indien ging und diesen Blog plante, war der erste und wenig kreative Namensentwurf "PaulainIndia" - aber der war leider schon weg.

So scrabbelte ich ein wenig mit den Buchstaben rum und landete schließlich bei Paulindiana. Damit vermied ich zum einen die unschöne Dopplung des "in", zum anderen klingt es bisschen wie Indiana Jones - und der ist cool. Während meiner Zeit in Indien unternahm ich dann auch einige Abenteuerreisen als Paulindiana Jones zum Tempel der Mogule und zum Goldenen Tempel der Sikhs.

Allerdings hatte ich mir die finale Referenz nach meinem Blick durch indische Brille nie wirklich abgerufen. Früher hatte ich natürlich alle drei vier (sic!) Filme auf Video gesehen.

Neulich dann degoustierte ich zufällig auf einem großartigen Kabelsender mal wieder den teilweise slapsticklastigen, aber doch spannenden und gut durchkomponierten "Indiana Jones und der Tempel des Todes". Dabei bemerkte ich tatsächlich einen Haufen Referenzen auf Indien: die schwarze Göttin Kali, Elefanten, Devanagri-Schrift, Affenhirn zum Abendessen, Männer mit Turban und Krummsäbel, Dschungel in Sri Lanka, ein Shiva-Lingam und anderes. Aber trotz aller herbeigezogenen Haare und Unwahrscheinlichkeiten der Waghalsigkeiten: ich war gut unterhalten.

Übrigens gibt es auch noch einen Ort in Indiana, USA namens St.Paul, der trotz seiner grade mal 1.003 Einwohner eine eigene Wikipedia-Seite hat.

Montag, 3. Dezember 2012

Original-Bollywood im Kino in Deutschland

Zeitgleich zur Premiere in Indien gibt es in Deutschland die Möglichkeit, den ewigen Action-Helden Akshay Kumar in seinem neuesten Streifen Khiladi 786 zu sehen. Khiladi bedeutet übersetzt etwa "Betrüger" und ist der siebte Teil einer Reihe von Khiladi-Filmen aus den 1990er Jahren.

Der Film wird im Hindi-Original mit englischen Untertiteln gezeigt.Neben Stuttgart, Köln, Hamburg, Berlin und auch in Offenbach gibt es am kommenden Wochenende jeweils eine Vorstellung - weitere Termine und Spielstätten finden sich hier

Montag, 26. November 2012

Ohrwurm des Monats

Der Song "Hai Junoon" aus dem Film "New York" mit dem tollen Intro:
"Na… nan nan na na na
Nan nan na na na
Nan nan na naaaa…
Naa… nan nan na na na
Nan nan na na na
Nan nan na naaaa..." (den ganzen Text hier)

Freitag, 16. November 2012

Mein erstes Mal: Frankfurt


Als Gastbloggerin erzähle ich übrigens hier, auf dem Styleblog "so-nur-in-frankfurt", wie es mich nach Frankfurt verschlagen hat und wie, bzw. ob es mir dort überhaupt gefällt! Wer nicht weiß, wie es dort aussieht, darf sich auch gerne hier umschauen!

Montag, 12. November 2012

Eine gute Frage


Die fleißigste Bloggerin, die ich persönlich kenne, hat ein Stück den Fluss runter und dann den anderen Fluss ein Stück rauf, eine sehr gute Frage aufgegriffen.



Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt, vor allem wenn man sieht, dass auch Zahlenschlösser verwendet werden. Die Idee mit den Schlössern ist laut einer meiner kleinen Schwestern übrigens folgende: ein glückliches, verliebtes Paar schließt gemeinsam das Schloss an einer historischen oder überhaupt einer Brücke an und wirft dann gemeinsam den Schlüssel in den Fluss. Sodann ist das Schloss auf ewiglich ein Zeichen der niemals endenden Liebe. Totally romantic.

Fürs Protokoll: diese Schwester hat sich bereits von ihrem Schlossabschliesspartner getrennt. Das Schloss an der Brücke gibt es immer noch. Soviel zur magischen Wirkweise der Liebesschlösser.



Samstag, 10. November 2012

Kali, die blaue Göttin des Todes im Schwarzwald


Halloween vorbei,
bezaubernde Lydia
Kali die Göttin.



"Die Ikonographie zeigt Kali meistens schwarz, manchmal blau dargestellt. Sie hat mehrere Arme, meist vier oder zehn, und trägt eine Halskette aus Schädeln, einen Rock aus abgeschlagenen Armen, manchmal hängt ein totes Kind an ihrem Ohr. Die Attribute in ihren Händen können variieren: Meist hält sie einen abgeschlagenen Schädel, eine drohend erhobene Sichel und eine Blutschale." (Wikipedia)