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Freitag, 1. Mai 2020

A fatal Inversion

"[A]nd through a turbulent sea of faces looked into the face of a man he always thought of as the Indian.

His first name was Shiva, for the second good of the Hindu trinity. What his surname was Adam could not remember, though he supposed he must have known it once. The ten years that had gone byhad not done much to Shiva's face,unless it was a little more set, carrying within it now the foreshadowing of a gauntness to come, an inborn racial sorrow. The skin was darkly polished, the colour of a horse-chestnut fruit, a conker, the eyes a bluish dark brown, as if the pupils floated in ink-stained water. It was a handsome face, more intensely Caucasian than any Englishman's, the features more Aryan than any Nazi ideal or prototype, sharply cut and over-chiselled except for the mouth, which was full and curved and delicately voluptous, and was now shyly, hesitantly, parting in the beginings of a smile. [...]

Lili asked him what he was looking at.
'A chap I used to know years ago.' Shiva used words like 'chap' now, and 'kiddy', words used by Indians wanting to sound like true Brits, though he would not have done this once.
'Do you want to go and say hallo to him?'
'Alas and alack, he doesn't want to know me. I am a poor Indian. He is not the kind of bloke who wishes to know his coloured brethren.'
'Don't talk like that,' said Lili." [1]


Nach langer Zeit habe ich, ganz unerwartet bei der Lektüre eines Krimis aus dem Jahr 1987, mal wieder einen "Inder" gefunden - bzw. dessen Repräsentation und Charaktervorstellung. Viele Klischees werden hier vor allem von den Briten gespielt, während Shiva nie in Indien war, auch Lili nicht. Für den Verlauf der kriminellen Handlung hat die Fremdheit wenig Folgen, für den armen Shiva und Lili gegen Ende aber doch. Wer Krimis mag, sollte ruhig mal in den Buchladen gehen oder eben bestellen!


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[1] Rendell, Ruth: "A fatal Inversion", London 1987, S. 14ff.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Internationaler Yoga Tag in Frankfurt - 23.6.2018

Als ich damals nach Indien ging, hielt ich Yoga für esoterischen Hokuspokus. Rumsitzen, atmen, ein bisschen singen - kein Sport oder ernst zunehmendes Hobby, mehr so eine Beschäftigung für Hippies. Ich hatte auch nie vor, in Indien Yoga zu praktizieren, da die JNU ja ein Schwimmbad hat, in dem ich mein gewohntes Sportprogramm fortsetzen wollte. Aber es kam natürlich anders: Ende September, quasi mit Beginn des Winters wurde das Freibad witterungsbedingt geschlossen, weil zu kalt. Was ja nachvollziehbar ist, denn im Oktober liegen die Durchschnittstemperaturen in Delhi nur noch zwischen 33° und 21°C.

Unverhofft kommt oft

Es ergab sich, dass ich bei einer spontanen Reise in Manali eine Truppe etwas extremer Briten kennen lernte, die dort einen Yogakurs besuchten und mich einluden, doch mal mitzukommen. Ok - warum auch nicht, einmal ist kein mal - ich probierte es aus und amüsierte mich köstlich.

Aller Anfang ist schwer

Im Anfängerkurs ließ uns der Yogi wie Affen durch den Raum laufen und hängte uns kopfüber an die Wand, zusätzlich wurde gedehnt und geatmet. Und so ergab es sich, dass ich nach meiner Rückkehr ins heiße Delhi an einem frühen Morgen um halb 8 zum Sports Complex runter schlurfte, um eine erste Yogastunde auf dem Campus zu testen. Die Yoga-Halle der JNU ist ein sehr funktionaler Raum, der für den Kurs mit Teppichen ausgelegt wird. Yogamatten, Blöcke, Musik oder Sitzkissen gibt es nicht, man legt ein Tuch unter oder macht sein Yoga einfach auf dem Teppich. Der Yogalehrer sitzt auf einem Podest und leitet die Stunde auf einem Gemisch aus Hindi und Englisch an [die Audio-Transkription hier].

Am Anfang fand ich vieles schwierig - etwa die lange Kapalvarti Kria Atemsequenz am Anfang oder beim Sonnengruß zum Schluß wieder vorne an der Matte zu stehen. Andere Sachen fielen mir leicht und mein Körper erinnerte sich wohl an frühere Ballettstunden oder das Eiskunstlauftraining meiner Jugend - etwa bei Balanceübungen wie dem Baum oder dem Krieger 3. Wenn die Umstände es zu ließen ging ich also ab sofort etwa drei bis vier mal die Woche morgens zum Yoga - und das tat richtig gut. Gewisse Bewegungen wurden Routine und auch die Atmung gehorchte mir besser - beim Chanting bis ich bis heute nicht textsicher und summe eher nur mit, aber das Ohm klappt gut.

Yoga einfach mal ausprobieren

Für alle, die noch nie Yoga gemacht haben oder es immer schon mal ausprobieren wollen, aber auch für alle angehenden Yoginis gibt es am 23. Juni hier in Frankfurt auf dem Walther-von-Cronberg-Platz die Feierlichkeiten zum internationalen Yoga Tag. Wer früh genug kommt, kriegt dort auch ein T-Shirt und eine Yogamatte geschenkt. Außerdem gibt es leckeres Essen und verschiedene Sessions um Yogavarianten auszuprobieren. Weitere Infos hier.
Auch in anderen deutschen Städten und weltweit wird dieser Tag gefeiert, der seit 2014 von der UN auf den Tag der Sommersonnenwende, den 21. Juni, gesetzt wurde. Die Feierlichkeiten dienen der Förderung der Weltgesundheit und der Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens aller (vgl. Wikipedia). In diesem Sinne: Ohm Shanti Ohm, namaste!

Freitag, 23. Februar 2018

The Show must go on ... grüne Soße und Apfelwein

Nach dem erfolgreichen Abschluss von #12restaurants2017 war wohl erst mal die Luft raus. Auch weil wir uns noch nicht auf ein neues Konzept geeinigt hatten - aber dann gibt es ja zum Glück den Kollegen Zufall, der manchmal gute Ideen abwirft. Bei einem Tee im amerikanischen Konsulat lernte ich vergangenen Dezember Soni kennen - ihres Zeichens Pressereferentin im indischen Konsulat in Frankfurt. Bei einem Folgegespräch stellten wir fest, dass wir 1.) fast Nachbarn sind und dass sie 2.) noch nie in einer Apfelweinkneipe war - und das wo sie schon fast drei Jahre in Deutschland ist. Da reifte ein Plan in mir - wir müssen ja nicht indisch essen gehen - wir können einfach auch mit einer Inderin essen gehen.

Eichkatzerl

Letzten Samstag war es dann soweit - Tisch für drei im Eichkatzerl - typisch urige Atmosphäre, recht laut, viel los, Bembel überm Tresen volles Programm. Als Starter erstmal ein Handkäs mit Musik - hier kam dann auch direkt die Frage auf "Was meint denn Musik?" und - ist Kümmel übersetzt Cumin oder wie heißt das?!
Die Antwort erspare ich euch - aber geschmeckt hat's auf jeden Fall. Da Soni Vegetarierin ist, war die Auswahl bei den Hauptgerichten recht einfach: Eier und grüne Soße. Emi schloss sich an, ich wählte Spiegeleier mit Bratkartoffeln. Alles sehr lecker, schnell serviert, ordentliche Portionen. Soni schmeckte der Frankfurter Klassiker auf jeden Fall sehr gut und wir haben so erfolgreich unsere Mission erfüllt. Als Ergänzung haben wir natürlich noch die verschiedensten anderen Apfelweinlokalitäten in Sachsenhausen durch diskutiert - und in "kann man hingehen" oder "ist zu touristisch" kategorisiert. Es folgte auch ein Austausch über unsere liebsten indischen Restaurants - das darf ja nicht fehlen.


Weiterhin gab es viel zu erklären, die Bembelkultur, das gemeinsame Sitzen mit quasi Fremden an langen Tischen, die angeblich unfreundlichen Kellner in Sachsenhausen,  die Shoppingsituation an Brücken- und Schweizerstraße, das Leben mit Schwiegereltern (hier und in Indien), den Apfelwein im allgemeinen und besonderen, gemeinsame Kontakte in Delhi und Frankfurt und vieles mehr.

Weiter mit dem Dessert

Emi entschied sich für ein Mispelchen - "a local fruit, a bit like an apricot, in apple schnaps - like Calvados" - oder, wie Wikipedia mir jetzt endlich verrät: "Medlar" a.k.a. Mespilus Germanica - wie auch sonst? Aber was man außerhalb Frankfurts auch in Deutschland kaum kennt, ist vielleicht auch keine wichtige Standardvokabel.

Was man sehr wohl weit und breit kennt und gerne genießt ist ein Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Der Dessertklassiker, auch bekannt als "Heiße Liebe", ist übrigens sehr lecker, aber nicht typisch deutsch - wie das Internet auf meine Frage so munkelt:

Die Nachbarn am Tisch bekamen gerade ihre Schnitzel als wir die Rechnung orderten - und so konnte auch dieses Kapitel deutscher Esskultur noch diskutiert und an stattlichen Exemplaren illustriert werden. 

Fazit

Mission erfühlt - Kultur- und Genußvermittlung gelungen. Falls ihr also auch noch nie grüne Soße mit vier halben Eiern in einer Apfelweinkneipe in Sachsenhausen genossen habt, wird es höchste Zeit! Neben dem Eichkatzerl kann ich dafür noch die Germania (mit crazy Webseite mit Apfel-gifs) und im Sommer auch die anderen Lokalitäten an der Textorstraße sowie die Frau Rauscher empfehlen. Oder was meint ihr? Wo sollte Soni ihre nächste grüne Soße essen?

Samstag, 25. November 2017

Mera Masala #12restaurants2017 #11

Unser elftes indisches Dinner in diesem Jahr führte uns nach Bornheim ins Mera Masala am Sandweg - etwas oberhalb unseres allerersten #12restaurants2017 Al Bismil.

Wenn einer eine Reise tut ...

Das Essen stand unter noch mehr als sonst unter einem indischen Stern - ich war Anfang November für eine Woche in Delhi auf einer Hochzeit und hatte natürlich viel zu erzählen. Wie es sich für Reisende gehört, habe ich Emilia natürlich etwas aus Indien mitgebracht - aber warum hat der geneigte Leser noch keinen Bericht von dieser Reise goutieren können?Nun - vor meinem Abflug hatte ich mir vorgenommen in Indien fleißig Content zu sammeln und nach meiner Rückkehr wie wild los zu bloggen. Leider kommt Indien aber nicht in portionierten Contenthäppchen sondern immer nur volle Breitseite. Während der Woche in Delhi und der Hochzeit war ich durchgängig unter Strom und bin wieder eingetaucht in Indien-Paula. Konzepte von Terminen, Zeitplänen und Verabredungen wurden wieder wandelbar - alles ist langsamer, aber gleichzeitig intensiver - während manches überraschend schnell geht. Glücklicherweise kam unser Essen aber in wunderbaren Portionen und lies genug Zeit, für den Austausch über die Indienreise - vielleicht kommt dazu auch bald ein eigener Blogpost - oder vielleicht sogar mehrere?
Ein kleiner Eindruck aus Sarojini Nagar Market - Bangles Shopping mit der Braut am Tag der Verlobungsfeier.

Papadam for starters

Kaum hat man das gemütliche Ambiente des Mera Masala betreten bekommt man schon ein Papadam, eine Art krosses Kichererbsenknäckebrot, mit drei leckeren Dips als Aufmerksamkeit des Hauses serviert. Die Speisekarte ist voller kreativer Gerichte, die Auswahl fiel uns wie so oft schwer. Nach Beratung entschied ich mich für das Thali mit Hühnchen und Emi wählte ein Choley Masala.

Masala, Masala, Masala

Als Getränk entschied ich mich erstmal für eine Masala Lassi, ganz dem Namen des Restaurants verpflichtet - dachte, dass wäre so etwas ähnliches wie ein Chai in kalt - war aber salzig und gar nicht süß. Trinken konnte man sie trotzdem - war aber nicht mein Geschmack... 
Dabei bedeutet Masala nichts anderes als Gewürze oder Gewürzmischung - meistens wird es aber für herzhafte Speisen verwendet. Beliebt ist etwa "Garam Masala" - also heißes Gewürz oder ähnliches. Wir haben einmal Hummus mit einem Löffel Garam Masala gemacht - der war so scharf, dass wir ihn nicht mehr essen konnten ... also vorsicht, Masala kann so ziemlich alles sein!


Thali und Choley Masala

Die Hauptgerichte kamen fix und waren sehr wohlwollend portioniert. Alles war intensiv gewürzt, mein Thali war angenehm scharf, Emis Choley ging schon eher in die Richtung garam. Alle Gerichte werden mit Reis serviert und Emi hatte zusätzlich noch ein sehr leckeres Naan-Brot. Mein Thali bestand aus Raita, Palak Paneer, Daal und einem Hühnchen-Curry. Alles wirklich lecker und geschmackvoll.
Allerdings waren die Portionen wirklich so groß, dass wir dieses Mal keine leeren Teller knipsen konnten. Dafür gab es einen prallen Doggy-Bag für zu Hause, der sicher noch für eine ganze Portion reichte.


Fazit

Ein gemütliches Restaurant mit gutem Service und sehr leckerem Essen. Eine Reservierung ist empfohlen, das Restaurant war an einem Donnerstagabend voll besetzt. Die Preise sind im normalen Feld und in Anbetracht der Portionsgrößen wirklich angemessen. Parken könnte in der Gegend etwas schwierig sein, aber die U-Bahn Station am Merianplatz ist nur 2 Minuten zu Fuß entfernt. Dort gibt es übrigens einen sehr guten Bücherschrank und einen tollen Second-Hand-Laden, in dem Emi vor dem Essen noch zugeschlagen hatte.

Mehr

Wir waren bisher bei AlBismil am Sandweg, Moti Mahal an der Dreieichstraße, bei eatDoori am Oeder Weg, beim Bombay Palace an der Darmstädter Landstraße, beim Saravanaa Bhavan in der Kaiserstraße, im White Elefant im fernen Offenbach, in Niederrad im Tandoori Taste, in der einzigartigen Eintracht Gaststätte, im HimalayaLaternchen im Ostend und zuletzt im sehr günstigen Ganesha im Bahnhofsviertel.

Du kennst noch ein indisches Restaurant in Frankfurt, dass Emi und ich unbedingt testen sollten? Unsere Liste wächst und wächst und wir machen auch im nächsten Jahr mit #12Restaurants2018 weiter - schreib uns Deinen Hinweis gerne in die Kommentare - vielen Dank!

Mittwoch, 2. März 2016

Interview: Katharina Finke „Mit dem Herzen einer Tigerin“


Katharina Finke
Foto: David Weyand
Katharina Finke, Jahrgang 1985 ist Journalistin, lebt als Global Correspondent aus zwei Koffern und berichtet für verschiedene deutsche Medien, etwa aus Indien für die taz, aus den USA für Spon oder über Besitz im BR. Am 15. März UPDATE: Am 26. April ist Katharina nochmal in Frankfurt und stellt ihr Buch „Mit dem Herzen einer Tigerin“ vor, in dem sie das Schicksal von Amila erzählt, das stellvertretend für die Situation in Indien stehen soll. Ich freue mich schon auf die Lesung und hatte vorab die Chance, Katharina ein paar Fragen zu stellen.

Du bist „Global Correspondent“ – wie kommt man zu so einem Beruf und wie entscheidest Du, von wo und worüber Du als nächstes berichtest? 
KF Man kommt nicht dazu, sondern man – in meinem Fall Frau – muss es wollen: immer wieder an unterschiedlichen Orten der Welt zu leben und von dort zu berichten. Die Entscheidung darüber, von wo und worüber ich berichte, liegt in der Regel bei mir. Denn ich schlage den Print-, Online oder TV-Redaktionen meistens die Themen vor. Die Auswahl der Orte hat unterschiedliche Gründe: in China war ich mit einem Stipendium, in Neuseeland kurz vorm Kino-Start des letzten Hobbit-Films und in Indien für die Buch-Recherche. Ich halte meinen Auftraggeber auf dem Laufende, über meinte Standorte, wodurch auch öfters Themen entstehen. Meine Schwerpunkte dabei sind: Reise, Nachhaltigkeit, Gesellschaft mit Fokus auf sozialen Projekten und Menschenrechtsthemen.

Wie kam es zu dem Kontakt mit Amila, der Hauptfigur aus Deinem Buch "Mit dem Herzen einer Tigerin"? Wie habt ihr konkret zusammen gearbeitet? 
KF 2011 bin ich das allererste Mal nach Indien gereist und war schockiert über die Diskriminierung von Frauen. Deswegen wollte ich unbedingt darüber schreiben. Nachdem ich einen Verlag dafür gefunden hatte, machte ich mich 2014 auf die Suche nach einer Protagonistin und reiste erneut nach Indien. Ich sprach einen Monat lang mit so vielen Frauen wie möglich. Am Anfang fiel es mir sehr schwer eine auszuwählen, weil alle eine Stimme verdient haben. Eine von ihnen war Amila. Was mich an ihr besonders beeindruckt hat, war dass sie trotz ihres eigenen schweren Schicksals es für wichtiger erachtet sich für andere einzusetzen und möchte, dass es den Frauen in Zukunft besser geht. Die Treffen mit ihr wurden durch eine kleine NGO ermöglicht, die sich in verschiedenen indischen Bundesstaaten für Frauenrechte einsetzt. Ich besuchte Amila zuhause und arrangierte mehrere Gesprächstermine mit ihr. Anwesend war, außer uns beiden, eine Dolmetscherin, um Amilas Aussagen von Hindi auf Englisch für mich zu übersetzen. Nicht nur weil Amila Analphabetin ist, wird sie den Text nie lesen, sondern auch weil sie das Buch nicht besitzen darf. Denn ihr Mann darf niemals davon erfahren. Aber ich werde ihr das Buch mit nach Indien nehmen, die Dolmetscherin wird einige Passagen übersetzen und ihr vorlesen. Mit einer englischen Version des Buches wäre das natürlich noch viel einfacher, weswegen unsere Hoffnungen darin sehr groß sind.

Cover: Mit dem Herzen einer Tigerin
Foto: David Weyand
Wie geht es für Amila jetzt weiter? Und was sind Deine nächsten Projekte?
KF Amila wird nach wie vor von ihrem Mann vergewaltigt, aber auch weiterhin von der Organisation betreut. Was nur möglich ist, weil diese ihre eigentliche Motivation nicht preisgibt. Weglaufen ist für Amila keine Option, da sie damit ihre fünf Kinder im Stich lassen würde und mit ihnen wegzulaufen ist quasi unmöglich. Deswegen kämpft Amila dafür, dass vor allem ihre zwei Töchter nicht das gleiche erleiden müssen wie sie.
Um sie dabei zu unterstützen und natürlich auch Amila selbst zu helfen, werden der Fotograf des Buches und ich im Herbst erneut nach Indien reisen. Dafür nehmen wir Spenden entgegen. Außerdem hat der Verlag Geld für Amila zur Verfügung gestellt. Leider kann ich ihr das nicht direkt geben, weil sie es nicht lange behalten könnte. Die derzeitige Überlegung ist daher das Nähzentrum, das von der Organisation vor Ort gegründet wurde weiter auszubauen. Denn es ist ein wichtiger Ort für die Frauen. Wahrscheinlich der einzige, wo sie für sich sein können. Zudem bin ich in Gesprächen mit Initiativen und Organisationen, in Deutschland und in Indien, um Amila zu helfen.
Darüberhinaus versuche ich durch Lesungen in Deutschland mehr Aufmerksamkeit auf die Thematik zu lenken. Denn sie wird uns noch eine Weile begleiten, so wie ich Amila. Ansonsten schreibe ich gerade an meinem nächsten Buch und plane weitere Reisen.
Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg und Kraft für Dich und Amila!
Mehr über Katharina gibt es hier. Lesungen des Buches "Mit dem Herzen einer Tigerin" sind am 7.3. in Ludwigsburg, 8.3. in Fürth, 10.3. in Heidelberg, 15.3. in Frankfurt, 21.4. in Dinklage und am 19.5. in Hamburg. Spenden sind willkommen.



Sonntag, 25. Oktober 2015

Rückblick Frankfurter Buchmesse #fbm15

Vergangene Woche war ich mit den Digital Media Women als Aussteller auf der Frankfurter Buchmesse. An unseren kleinen Stand in Halle 4.1 haben wir Frauen mit spannenden Geschichten eingeladen und die Interviews live ins Netz gestreamt - ich habe Maren Lunkenheimer interviewt, das sah so aus.

Foto: Brigitte Glatzel
Das diesjährige Gastland der Buchmesse war übrigens Indonesien, da war ich auch mal, auf Bali 2002 - und zwar in Kuta, genau dort, wo sechs Wochen später die Anschläge waren. Indien war bereits Gastland auf der Buchmesse: 2006. Dieses Jahr konnte man Verlage aus Delhi und Co. in Halle 4.0, direkt unter den DMW im Asienbereich finden. Spannende Themen: neben den zu erwartenden Yogaguides, Gandhi und Tagore-Biographien, Kochbüchern sah ich auch viele spannende Romane, Kinderbücher und Sachbücher.


Interesting facts
  • Indien ist der drittgrößte Produzent englischsprachiger Literatur - nach den USA und Großbritannien.
  • Jedes Jahr werden in Indien über 90.000 Bücher veröffentlicht.
  • 40 Prozent der veröffentlichten Bücher sind auf Englisch - die anderen 60 Prozent verteilen sich auf die anderen indischen Sprachen wie Hindi, Malayalam, Telugu, und viele mehr.
2010 war ich in Delhi auf der Buchmesse - dort war es ruhiger als hier Frankfurt und auch nicht so groß - es gab trotzdem eine spannende Auswahl an Büchern.


Mein Highlight der diesjährigen Buchmesse hier in Frankfurt war aber die Verleihung des Virenschleuderpreis am Freitagabend. Dort waren die DMW als "Bestes Team" nominiert - mein Plan war von dort zu twittern, ein paar Häppchen abzugreifen und später mit den Mädels noch ein bisschen zu feiern. Tja, und dann haben wir dann Preis gewonnen - entsprechend ist die Feierei etwas mehr geworden und die Freude ist nach wie vor riesig!
Foto: Paul Dylla


Bis nächsten Sonntag (31.10.) kann man übrigens noch einen Stand auf der Buchmesse in Delhi Anfang Januar 2016 buchen. 

Freitag, 16. Oktober 2015

Typisch indisch!

Gestern traf ich endlich mal wieder meine JNU-Kommilitonin Katherina, die immer noch in Delhi lebt. Sie brachte mir einen köstlichen Darjeeling-Tee mit. Bei der Lektüre des Beipackzettels musste ich lachen - geschäftliche indische E-Mail-Adressen sind doch etwas speziell!
Bisher war mir dontworrychickencurry@yahoo.co.in oder dieser Librarian bekannt. Aber obwohl der wunderbare Organic Darjeeling über eine professionelle Webseite verfügt, wird er doch über eine eher privat anmutende E-Mail-Adresse vertrieben tea_mittal123@yahoo.co.in. Wer da über Mausi1987@gmx.de lacht, hat auch recht!

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Souvenirs from India VII

Nachdem ich schon mal eine Tasche als Souvenir vorgestellt habe, möchte ich auch jetzt einen weiteren treuen Begleiter vorstellen - eine Stofftasche, die ich vor ca. 6 Jahren in Sarojini Nagar Market gekauft habe. Dort kann man besonders gut Textilien kaufen - und zwar solche, die für den Export bestimmt waren, aber die Qualitätskontrolle nicht bestanden haben oder eben "vom Laster gefallen" sind. Viele große Textilfirmen lassen in Indien produzieren und so findet man auf diesem Markt, günstigst gebrandete Kleidung von Ralph Lauren, über Desigual bis -in diesem Fall- "Old Navy". Die Tasche war ein treuer Begleiter, zum Beispiel auf unserer Reise durch Rajasthan, hier schleppe ich sie durch das berühmte Amber Fort.
Damals (2009) hatten wir über Diwali einen Bus gemietet und reisten nach Jaipur. In der Tasche befand sich vermutlich neben Geld und Dokumenten eine Wasserflasche, die Kamera und ein Buch. Heute ist die Tasche immer noch voll funktionsfähig und begleitet mich. 
Letzten Sommer in Portugal war sie eine Strand- und Reisetasche, hier im Bild hängt sie am Kinderwagen in im Fort von Sagres. Zurzeit ist sie eine Spielplatztasche und man findet in ihr Windeln, Feuchttücher, Bananen, Äpfel, kleine Eimerchen etc. Sie hängt fast immer am Kinderwagen und wenn ich darin etwas suche, denke ich dann manchmal an Indien und die weite Welt und wie doch alles irgendwie zusammenhängt und verbunden ist und bleibt. 

Freitag, 10. Juli 2015

Der indische Fächer

"'Wir schicken Gold- und Silberbarren, Wollzeug, Eisenwaren und dergleichen nach Indien und bringen von dort Seide, Diamanten, Tee, Porzellan, Pfeffer, ungebleichte Baumwollstoffe, Arzneimittel und so weiter mit. Aber wir haben uns mit dem bloßen Warentausch nicht zufriedengegeben. Wir wollten auch politisch tätig werden und haben die indischen Fürsten in ihren gegenseitigen Querelen unterstützt. Wir gewannen Macht und Einfluß, so daß man sagen könnte, daß die Ostindische Kompanie der wahre Herrscher von Indien ist.'
Pfauen in Jaipur
'Nehmen die Inder das nicht übel?'
'Ein Teil schon. Der andere sieht die Vorteile, die das Land dank uns hat. Die Franzosen hatten auch eine Ostindische Kompanie, was zu Streitigkeiten zwischen unseren beiden Ländern geführt hat.'
'Mir scheint, dieses Machtstreben verursacht viel Ärger.'"

Holt, Victoria: "Der indische Fächer", München 1990, S.124f.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Souvenirs from India VI

Schon am ersten Tag in Indien wurde mir in Priya eine solche Landkarte von einem Straßenhändler angeboten. Da sollte sie 500 Rupies kosten - viel zu teuer! Mit ein bisschen Geduld und Kenntnis der regionalen Preise habe ich diese Karte später für nur 100 Rupies erstanden. In Indien hing diese Karte übrigens an der Wand - und Anna hatte auch eine - schaut mal hier.
Jetzt in Frankfurt diente die Karte lange als Vorhangersatz im Kinderzimmer, dort gibt es jetzt ein Rollo und die Karte hängt im Schlafzimmer vor dem Fenster. Ich schaue immer noch oft auf diese Karte und ich entdecke auch fast jedesmal was neues - und dann kratzt das Fernweh an der Tür. Aber erstmal bleibe ich hier - zumal das Wetter momentan hier mindestens so heiß ist wie in Delhi.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Souvenirs from India V // #DressDay

Die Ankunft der wilden My im letzten Jahr und ihre spezielle Art der Nahrungsaufnahme, machten es mir im vergangenen Sommer unmöglich Kleider zu tragen. Das habe ich gelegentlich betrauert - vor allem beim Shopping. Als der Winter in diesem Jahr sich dann langsam zurück zog, hätte ich ja eigentlich wieder Kleider tragen können, der Kleiderschrank ist voll davon. Aber irgendwie schienen mir Hosen bequemer. Vor drei Wochen wurde mir das bewusst und ich fasste den Entschluss mit dem Jammern aufzuhören. Ab sofort trage ich mindestens einmal pro Woche ein Kleid - ein Dienstag ist dabei ein "Kann"-Tag, aber der Donnerstag ist immer #DressDay - Kleid ist Pflicht. Meine Kolleginnen finden die Idee auch gut - und machen mit.

Aus Indien habe ich mir übrigens nicht nur Haarspangen, Turnschuhe, Handtaschen und Comics mitgebracht - sondern natürlich auch Kleider, siehe Foto. Dieses stammt aus Gokarna - von meiner zweiten Reise in den Süden von Indien und ist ein schwarzes Baumwollkleid mit raffiniertem Ausschnitt. Die Kette aus kleinen Perlen habe ich mir auf einem Weihnachtsmarkt in Pondicherry gekauft. Schön, dass ich das damals gekauft habe und heute immer noch tragen kann und mag.

Freitag, 1. Mai 2015

Das große Reader's Digest Jugendbuch #17

Neulich habe ich endlich mal wieder gebloggt - diesmal als Gastbloggerin für Portugal. Aus diesem Anlass werde ich auch gleich hier noch ein paar spannende Fundstücke einstellen. Das erste kommt aus dem Bücherschrank in Frankfurt-Sachsenhausen und stammt aus dem Jahr 1976. Ich erinnere mich, dass ich in meiner Jugend so etwas auch besaß: ein Reader's Digest Jugendbuch. Bunt, groß, dick und voller Kuriositäten, wie dieser, der ich mich beim bloggen noch nie richtig gewidmet habe, weil ich sie überbewertet finde. Als historische Quelle finde ich die Darstellung aber absolut akzeptabel, man beachte die Schreibweise der Eigennamen.

Tadsch Mahal, Denkmal einer Liebe

"Er steht bei der alten indischen Kaiserstadt am rechten Ufer der Dschamma, 67 Meter hoch, wie aus Mondlicht geschnitten. Erbaut hat ihn vor drei Jahrhunderten der Großmogul Schahdschahan, ein Förderer der Künste und der Architektur, dem die Welt einige der schönsten Bauwerke verdankt.Er hatte drei Frauen. Keine aber hat er so geliebt wie die schöne Mumtas Mahal. Für sie hat er das aus schneeweißem Marmor gestaltete Grabmal geschaffen. [...]
Um seinen Thron zu sichern, ließ der neue Großmogul seine sämtlichen männlichen Verwandten hinrichten oder verbannen. In seiner 31jährigen Regierungszeit hat er sich um Frieden und eine geordnete Verwaltung bemüht, die Künste gefördert, prächtige Bauwerke errichtet und einen Luxus getrieben, der den an seinen Hof beorderten europäischen Diplomaten den Atem nahm. [...]
Im Juni 1631 brach plötzlich das Unheil herein. Mumtas Mahal, die erwählte des Palastes , starb bei der Geburt eines ihrer Kinder. Der Großmogul war niedergeschmettert. [...]
Der Bau des Tadsch Mahal begann 1632 und dauerte 22 Jahre. Er beschäftigte 20 000 Menschen. Man holte Bildhauer, Steinschleifer und Meister der Intarsienkunst und der Freskenmalerei aus ganz Indien und anderen Ländern herbei [...] Der herrliche weiße Marmor kam aus Makran und Radschasthan. Granate holte man gleichfalls aus diesem indischen Land, Lapislazuli aus Ceylon, Türkise aus Tibet. [...]
Geht man die Mittelallee hinunter, so kommt man an den berühmten spiegelnden Teich, in dem das Bild der weißen Kuppel in einem anscheinend ewigen Blau schimmert. Die Bepflanzung, von dem goldenen Flamboyant- und dem grauen Feigenbaum bis zu den leuchtenden Blumenbeeten und der Doppelreihe blaugrüner Zypressen, ist so angelegt, daß sie den Blick auf den Tadsch Mahal lenkt. [...]
Der Sarkophag der Mumtas Mahal liegt genau in der Mitte unter einer hochgewölbten Kuppel. Er trägt in feiner Einlegearbeit aus Achat, Jade und anderen Schmucksteinen geschnittene Arabesken und Blumenornamente [...] Die Gebeine des kaiserlichen Paares ruhen nach altem Brauch in einer Krypta unmittelbar darunter. [...]
Schahdschahan hat seine geliebte Mumtas um 35 Jahre überlebt. In seiner letzten Lebenszeit hatte er ein schweres Schicksal. Seine Söhne, die Kinder der Mumtas, kämpften miteinander um den Thron. Sieger blieb der verschlagene Aurangseb. Er hielt seinen Vater auf der Festung Agra gefangen.  [...] er verbrachte seine Tage mit frommen Übungen und Meditationen bis zu seinem Tod im Januar 1666.

Frazer, John E: "Tadsch Mahal, Denkmal einer Liebe" in "Das große Reader's Digest Jugendbuch" , Stuttgart 1976, S.118-121.

Samstag, 31. Mai 2014

JNU Studenten erzählen

Welcome to IndiaMeine Studienzeit an der JNU in Indien liegt ja nun schon etwas länger zurück - und auch Frank Schmid ist mittlerweile stolzer Absolvent des exzellenten Studienganges Kulturelle Grundlagen Europas. Er war von Juli bis Dezember 2012 in Delhi und hat bei einem weiteren Besuch auf dem Subkontinent in Dezember 2013 dieses feine Video erstellt.
Gefilmt ohne Stativ, mit einer Canon 5D - sehr sehenswert!

Samstag, 17. Mai 2014

Wiskee, Vadka, Jin

"Prost!" Oder wie der Inder sagt: "Alkohol - trinke ich nicht. Das vergiftet mein Dharma." Dennoch kann man in Indien Alkohol kaufen. Zumeist aber nur in Bottle Shops und nicht in Restaurants, da diese eine sehr teure Lizenz für den Ausschank brauchen. Alkohol wird hauptsächlich von Männern getrunken, bzw. wie in der westlichen Welt von allen reichen Indern - es sei denn, sie sind strenge Muslime oder bestimmte Mönche. Die staatlichen Regulationen bezüglich "Dry days", "Drinking Age" (18/21/25) und komplettem Alkoholverbot wie etwa in Gujarat sind zudem recht kurios. Recht beliebt bei Studenten sind Bier wie King Fisher (die auch eine Fluglinie betreiben, auf deren Inlandsflügen aber kein Alkohol ausgeschenkt wird) oder Wodka gemixt mit Maaza, einer sehr süßen Mangolimo. 

Freitag, 9. Mai 2014

Souvenirs from India IV

Plastik hat eine Lebensdauer von etwa 500 Jahren. Eine Hibiskusblüte ist spätestens nach zwei Tagen welk. Das beste aus beiden Welt ist eine Kunsthibiskusblume, die sich dekorativ im Haar platzieren lässt. Dieses wunderbare Exemplar der Gattung Hibiscus rosa-sinensis artificialis erstand ich während meiner Recherchen zu meiner Masterarbeit im Dezember 2010 auf dem Nachtflohmarkt in Goa.
Dort tummeln sich gerne die russischen Touristinnen in gürtellangen Röcken und decken sich ein mit Pashmina-Schals, Gewürzen, Ledertaschen, geschnitzten Gottheiten und dem sonstigen Indien-Touri-Kitsch. Aber Goa wäre nicht Goa, wenn es dort nicht auch die ausgewanderten Westler gäbe, die ihre eigene Indien-inspirierte Mode/Deko/etc. anbietet.
So wie eben diese wunderbare Plastikblüte.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Due to some Family Situation ...

... our Visit to India Restaurant remain close from 08.12.13 - 15.12.2013.

Lost in translation - but in which?!

Sonntag, 8. Dezember 2013

Souvenirs from India III

Bevor ich mich damals endgültig entschloss nach Indien zu gehen, galt es eine elementare Frage zu klären: gibt es auf dem Campus oder generell erreichbar ein Schwimmbad? Der großartige Anil Bhatti fand glücklicherweise seinen Weg nach Konstanz und konnte diese Frage positiv beantworten. Also packte ich Schwimmbrille und Badeanzug zu all den anderen Dingen, die man in der Ferne vermutlich braucht. Dort angekommen dauerte es dann auch nur knapp zehn Tage, die mit Akklimatisierung, Registrierung und anderen behördlichen und profanen Dramatiken nur so strotzten bis ich es zum ersten Mal ins kühle Nass schaffte. Mein Glück sollte aber nicht von langer Dauer sein, denn der Pool der JNU wird nicht beheizt und schließt daher Ende September. Ein neuer Sportplan musste her! Bei einem Besuch im Kino der völlig dekandenten Vasant Kunj Mall (The Hangover - dazu am Platz Erdbeerpopcorn serviert bekommen), erhielt ich einen Flyer für ein Fitnessstudio in Priya. Nach einigem hin und her meldete ich mich tatsächlich dort an - und habe es auch nicht bereut.
So lange es noch warm war, empfand ich die Klimaanlagen angenehm und die Tatsache, dass es dort zu jeder Zeit des Tages fließendes Wasser unter der Dusche gibt, war ein großes Plus. Von der Zeit mit Personal Trainer dort sind mir nicht etwa mein Sixpack und meine stahlharten Oberarme geblieben, sondern mein allererstes Paar Laufschuhe. Bevor ich mich nämlich im Fitnessstudio auf dem Laufband ganz langsam ans laufen/joggen gewöhnte, war ich mehrere Jahre fest davon überzeugt, dass meine Knie viel zu zerstört wären, um jemals laufen zu können. Mittlerweile habe ich auch ein zweites Paar Laufschuhe durch, aber die hübschen Treter aus Indien hebe ich aus sentimentalen Gründen noch auf.

Mittwoch, 13. November 2013

Souvenirs from India II

Eine der längsten Zugfahrten, die ich in Indien angetreten bin, führte mich Ende Oktober 2009 mit einen kleinen Zwischenfall nach nur knapp 18 Stunden nach Jaisalmer. Unweit der pakistanischen Grenze erhebt sich dort die "Goldene Stadt" aus der Wüste. Beliebte Aktivitäten sind Kamel reiten, in der Wüste übernachten, Bier bei Sonnenuntergang trinken und in teuren Hotels rumhängen, um endlich mal wieder schwimmen zu gehen. Außerdem kann man dort wunderbar einkaufen gehen.

Ich habe mir damals eine Kamelledertasche gekauft. Der Trageriemen ist mittlerweile etwas mitgenommen, aber die Tasche sieht weiterhin wunderbar aus und begleitet mich gerne. Was man dort nicht tuen sollte, ist sich die Haare schneiden zu lassen. Das kann man im Zweifel selber besser ...

Sonntag, 3. November 2013

Connecting India and Pakistan

Tolle Idee diese beiden Länder wieder etwas näher aneinander zu bringen - ich hab es ja damals nur bis zur Grenze geschafft. Natürlich ist das auch nur eine Werbekampagne, aber immerhin mit einem ehrenwerten Motiv.